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BUND Kreisgruppe Krefeld

Stellungnahme: CHEMPARK Krefeld-Uerdingen

28. Juli 2017 | Stellungnahme, Technischer Umweltschutz

Genehmigungsantrag nach §§ 8, 16 BImSchG zur Errichtung eines Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen

1. Teilgenehmigung zur Baufeldfreimachung, Baufeldeinzäunung, Baustelleneinrichtung sowie Baugrunderkundungen; Antr. Trianel Kraftwerk Krefeld Projektgesellschaft

Zur Stellungnahme vom 28.07.2017

 

22.04.2013
Zum Vorhaben ist am 18.2.2013 ein Vorbescheid und eine 1. Teilgenehmigung von der Bezirksregierung erteilt worden.

30.10.2012
Im Erörterungstermin am 21.8.2012 im Ausbildungszentrum des Chemparks wurden die Einwendungen behandelt. Nach kurzer Darstellung des Vorhabens wurden insbesondere folgende Punkte kritisch von der BUND-Vertreterin hinterfragt:

  • das  gewählte Teilgenehmigungsverfahren, welches die Öffentlichkeit von den weiterenTeilgenehmigungsverfahren und konkreteren Unterlagen ausschließt
  • die Kapazität der Anlage – nach Meinung des BUND zu groß - und Nutzung durch den Chempark (evtl. Interessenkollision zwischen Betreiber und Eigentümer)
  • die Energieeffizienz bei unterschiedlichen Betriebszuständen (mit und ohne Dampfauskopplung)
  • die Immissionsprognose mit der umstrittenen Anwendung der Irrelevanzschwellen der TA Luft
  • das Emissions- und Immissionsverhalten , mangelnde Stickoxidreduzierung
  • der Lärm
  • die Schwadenbildung durch das Kühlsystem
  • die FFH-Verträglichkeit, Natur- und Artenschutz
  • die Abwasserwärme und der Hochwasserschutz, der für das gesamte Chempark-gelände vom BUND für zu gering gehalten wird.

Der BUND hält seine Einwendungen aufrecht.

Bei Interesse ist das Protokoll bei der BUND-Kreisgruppe erhältlich.

30.07.2012
Die Naturschutzverbände nehmen die Entscheidung des Vorhabenträgers zur Kenntnis,an Stelle eines Kohlekraftwerkes ein Gas- und Dampf-(GuD)Kraftwerk am Standort Krefeld zu errichten.

Aber auch für ein im Prinzip begrüßenswertes GuD-Kraftwerk müssen – insbesondere auch im Hinblick auf die starke Vorbelastung von Mensch und Natur - vollständige und nachvollziehbare Unterlagen vorgelegt werden, die die Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens nachweisen. Hieran fehlt es nach Meinung des BUND und des Landesbüros der Naturschutzverbände im vorliegenden Fall, daher wurde zu den ausgelegten Unterlagen im laufenden Genehmigungsverfahren ein Einwand erhoben. Den Einwand lesen.

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