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PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) bilden eine Chemikaliengruppe aus über 10.000 von Menschen hergestellten Einzelverbindungen. Bei der Produktion, Verwendung und Entsorgung gelangen diese Stoffe in die Umwelt und in unsere Gewässer. Da die Verbindungen zwischen Kohlenstoff und Fluor sehr beständig und nahezu unzerstörbar sind, reichern sie sich in Umwelt und Lebwesen (auch im Menschen) immer mehr an.
Die PFAS-Problematik ist nicht neu : diese Stoffgruppe wird seit mehr als 60 Jahren hergestellt und in einer zunehmenden Produktpalette eingesetzt. Und die schädlichen Wirkungen sind nicht erst seit 2006 durch den Fund von PFT im Trinkwasser, in der Muttermilch von Anwohnerinnen und in Fischen an der Ruhr etc. bekannt. Seit den Funden von PFAS in Boden, Grund- und Trinkwasser und Luft - z.B. in Rastatt, Düsseldorf und Gendorf - wissen wir um die große Bedrohung durch diese dauerhaften und teilweise hochgiftigen Stoffe. Freisetzungen in die Umwelt und Belastungen von Lebewesen führten nicht nur in Frankreich bereits zu Herstellungsverboten.
Der BUND befasst sich seit Jahren mit dem Thema, und auch in Krefeld wurden PFAS - Belastungen gefunden.